Spieler- und Jugendschutz

wird bei uns gelebt

 

1. Zutritt ab 18 bzw. 21 Jahren

Gemäß §6 Abs. 1 JuSchG darf der Spielhallenbetreiber bzw. die von ihm beauftragte Aufsicht Jugendlichen die Anwesenheit in Spielstätten nicht gestatten. Falls Jugendliche die Spielstätte betreten, muss der Spielhallenbetreiber bzw. die Aufsicht diese unverzüglich des Hauses verweisen. Wenn Zweifel hinsichtlich des Alters bestehen, ist die Vorlage eines amtlichen Ausweises zu verlangen.

Im Rahmen der Erteilung der glücksspielrechtlichen Erlaubnis ergibt sich aus einem Anpassungskonzept bzw. aus behördlicher Auflage das Zutrittsverbot für Personen unter 21 Jahren.

 

2. Kein Alkohol in Spielstätten

Auf Anregung der gewerblichen Unterhaltungs-Automatenwirtschaft wurde bereits im Dezember 1985 die Vorschrift in die SpielV aufgenommen, dass in Spielstätten kein Alkohol ausgeschenkt werden darf (§ 3 Abs. 3 SpielV).

 

3. Begrenzung des Spielangebots

Nach § 3 Abs. 2 SpielV ist pro 12 m² Spielfläche maximal ein Geld-Gewinnspielgerät zulässig, insgesamt maximal zwölf Geräte je Spielhallenkonzession.

 

4. Begrenzte Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten von Spielarcaden sind begrenzt. In den Morgenstunden dürfen Spielhallen erst ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr öffnen und müssen spätestens in der Nacht um 3 Uhr schließen. Weiter gilt an neun sogenannten Stillen Feiertagen im Jahr ein totales Verbot.

 

5. Spieler-Selbst-Sperre

In den Spielhallen kann sich jeder Spielgast selbst und einfach vom Spielbetrieb sperren lassen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt vor Ort bei unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

 

6. Aufstellung der Geräte in Zweiergruppen mit Trennwänden

In der freiwilligen, selbstbeschränkenden Vereinbarung vom 15. November 1989 hat sich die gewerbliche Unterhaltungs-Automatenwirtschaft auch verbindlich zu einer „Zweiergruppenaufstellung“ von GGSG verpflichtet. Diese wurde flächendeckend umgesetzt. Problemspieler sollen vom gleichzeitigen Bespielen von mehr als zwei GGSG abgehalten werden. Seit 1. Januar 2006 ist die Zweiergruppenaufstellung in § 3 Abs. 2 SpielV verbindlich vorgeschrieben.

 

7. Jackpot-Verbot

Außerhalb der Bauartzulassung sind Jackpot-Systeme verboten, auch solche zu rein gewerblichen Zwecken, § 9 Abs. 2 SpielV.

 

8. Mitarbeiter Präventionsschulungen, Fort- und Weiterbildung

Die Servicemitarbeiter nehmen an spezifischen, auf ihre Situation und Aufgaben in der Früherkennung zugeschnittenen, internen Unterweisungen und externen Schulungen teil.

Das Ziel ist dabei, den Blick der Mitarbeiter von Spielstätten für auffälliges Spielverhalten zu schärfen und sie in die Lage versetzen, Betroffene gezielt anzusprechen. Problematisches Spielverhalten soll frühzeitig erkannt werden. Es geht darum, bei den Mitarbeitern ein Problembewusstsein für exzessives Spielverhalten zu entwickeln und frühzeitig einzugreifen, damit gefährdete Spielgäste die Kontrolle über ihr Spielverhalten behalten.

Bereits Betroffene werden in das Suchthilfesystem vermittelt, um leidvolle Chro­ni­fi­zie­rungen zu vermeiden. Auch kann Angehörigen frühzeitig Information und Hilfe zur Verfügung gestellt werden.

 

9. Infoflyer

Im Rahmen des aktiven Spielerschutzes liegen in jeder Spielstätte Flyer wie z. B. „Wenn es aufhört, Spaß zu machen“ mit einem Selbsttest, zum Jugendschutz und der örtlichen Suchtberatungsstellen für den Spielgast aus. Innerhalb von zwei bis drei Minuten kann jeder anhand des Tests herausfinden, ob er unter Umständen dabei ist, ein problematisches Spielverhalten zu entwickeln.

 

10. Unsere Sozialkonzeptbeauftragten im Unternehmen

Frau Carina Gerstlauer und Herr Andreas Schmid haben im Rahmen eines zehntägigen Seminars die Prüfung zum Sozialkonzeptbeauftragten erfolgreich bestanden.

 

Bausteine des Seminars waren wie folgt:

  • Grundlagen des Spielerschutzes und Bausteine des Sozialkonzeptes
  • Problematisches Spielverhalten in Spielstätten – Erkennen und Eingreifen
  • Kontakt und Kooperation mit dem Hilfesystem
  • Gesprächsführung, Kommunikation des Spielerschutzes nach Innen und nach Außen
  • Dokumentation und kontinuierliche Verbesserung

Unsere Sozialkonzeptbeauftragten stehen für unsere Kunden aber auch für unsere Mitarbeiter als Ansprechpartner im Rahmen des Sozialkonzeptes, der Spielsucht und Spielsuchtprävention jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

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